Schröpfkopfmassage gegen Cellulite

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Bald steht der Sommer vor der Tür und viele Frauen möchten etwas Effektives für ihre Bikinifigur tun.

Was ist Cellulite eigentlich genau?

Cellulite besteht bei den meisten Frauen durch den spezifischen Aufbau des Fettgewebes. Dieser ist säulenförmig und zeigt dadurch an der Hautoberfläche, vor allem an den Speicher- bzw. Problemzonen (Bauch, Beine, Po), die befürchteten Dellen (auch „Orangenhaut“ genannt). Hierbei spielen hormonelle und genetische Faktoren die Hauptrolle, welche im Grunde nicht beeinflussbar ist.

Die gute Nachricht!

Das Hautbild kann definitiv verändert werden – vor allem durch manuelle Anwendungen in Kombination mit Bewegungsübungen.
Die Schröpfkopfmassage mit den Schröpfgläsern zeigt sich als eine der bewährtesten Anwendungen, um das Hautbild zu verbessern. Mit unterschiedlichem Unterdruck, der durch das Schröpfglas erzeugt wird, wird die Haut vom Unterhautfettgewebe abgehoben und bewegt. Dabei arbeitet man kreisförmig in Richtung Lymphabfluss an den Problemzonen der Beine, Gesäß und Bauch.
Durch den Unterdruck stimuliert man lokal die Durchblutung und den Lymphabfluss, um Flüssigkeitsansammlungen abzutransportieren. Neueste Erkenntnisse zeigen, dass auch das Bindegewebe (Faszien) auf den Reiz der Schröpfgläser reagiert und somit Verklebungen mit dieser Methode gelöst werden können.

Um das Ergebnis zu unterstützen werden mit den Schröpfgläsern ätherische Öle ins Gewebe eingebracht. So lindern zum Beispiel die Extrakte des Birkenöls Lymphstauungen und Jojobaöl strafft die Haut und macht das Bindegewebe elastisch.

Positive Effekte durch die Schröpfkopfmassage

Viele Frauen berichten über ein besseres Hautgefühl. Die behandelten Areale fühlen sich gut durchblutet und geschmeidiger an.

Durch den angeregten Lymphfluss, der bis zu 72 Stunden nach der Behandlung gesteigert wird, entwässern sich übermäßige Wassereinlagerungen. Schmerzende und druckempfindliche Stellen, die häufig bei Cellulite auftreten, verschwinden zunehmend und werden belastbarer. Angeregt durch diese positive Wirkung hat man auch Lust sich mehr zu bewegen. Zur Unterstützung der positiven Wirkung der Schröpfkopfmassage empfiehlt sich Ausdauersport wie Nordic Walken, Radfahren, Schwimmen (wirkt unterstützend zur Lymphdrainagewirkung der Schröpfkopfmassage) sowie kräftigende und tonisierende Übungen speziell für die Problemzonen. Squats-Kniebeugen, Ausfallschritte und Briging sind effektive Übungen, die auch sehr einfach in den Alltag einzubauen sind.

Wie oft sollte behandelt werden?

Gute drei Monate vor der Bikinizeit sollte mit der Behandlung gestartet werden, da die Haut etwas Zeit braucht, um sich zu verändern.

Unserer Erfahrung nach sind ein bis zwei Behandlungen pro Woche effizient. Ein Abstand von drei bis vier Tagen wird angeraten, da das Lymphgefäßsystem eine gesteigerte Wirkung bis zu 72 Stunden nach der Behandlung aufweist.

Für weitere Informationen oder einen Behandlungstermin melden Sie sich bei einem unserer Therapeuten.